Schlafprobleme bei Babys – Baby schläft nicht durch

19. November 2012 | By >> mehr lesen

Viele Mütter wissen ein Lied davon zu singen: Das Baby schläft nicht durch und die gestressten Eltern wissen nicht mehr, was sie tun sollen. Die Gründe für die Schlaflosigkeit oder das ständige Aufwachen der Kleinen können sehr vielfältig sein. Schlafprobleme bei Babys sind auch bald schon Schlafprobleme des berufstätigen Vaters, der Morgen für Morgen mit schweren Augen und Blei in den Gliedern ans Werk muss.

Auch der aufgesuchte Kinderarzt zuckt oftmals hilflos mit den Schultern und kann, außer der Versicherung, das Kind sei gesund, nur gute Ratschläge geben. Wieviel Schlaf braucht ein Baby eigentlich?, fragen sich so manche Eltern, deren Babys mit erstaunlich wenig Schlaf auskommen. Nacht für Nacht wiederholt sich die gleiche Zeremonie: Das Baby schläft nicht und mit ihm wachen die völlig übermüdeten, überforderten Eltern.

Das Baby schläft nicht durch – was sind die Ursachen?

Ein Baby, das nicht durchschlafen kann, muss nicht zwingend krank sein und die meisten Säuglinge sind das auch nicht. Sie wachen einfach nach kurzen, nächtlichen Schlafphasen wieder auf und weinen. Dieses Aufwachen und Weinen kann verschiedene Ursachen haben und die meisten, aber nicht alle, sind harmlos.

Eine der harmlosen Ursachen ist, dass das Kind einfach tagsüber zuviel geschlafen hat und in der Nacht dann nicht mehr so viel Schlaf braucht. Es kann aber auch Durst und Hunger dahinter stecken. Vielleicht ist die Säuglingsmilch nicht mehr sättigend genug oder das Kind verlangt schon mehr Breie und festere Nahrung. In diesem Fall kann man, in Absprache mit dem behandelnden Kinderarzt, eine Umstellung in der Ernährung vornehmen.

Nächtlicher Durst könnte einerseits mit einer zu warmen, trockenen Luft im Kinderzimmer zusammenhängen. Ein überhitztes Kinderzimmer ist nicht nur für das Baby, sondern für Kinder jeden Alters äußerst schädlich. Die Schleimhäute trocknen aus und das macht das Kind anfällig für Infekte.

Andererseits könnte übermäßiger Durst auf eine Erkrankung der Nieren hinweisen. Nur der Arzt kann feststellen, ob sich dahinter eine ernst zu nehmende Erkrankung verbirgt. Früh geborene Kinder haben meist Entwicklungsverzögerungen aufzuholen und zeigen das eine oder andere körperliche Defizit. Sie können zu Krampfanfällen und Verdauungsstörungen neigen und bedürfen einer besonders intensiven Umsorgung.

Aber Verdauungsstörungen kommen nicht nur bei Frühgeborenen, sondern bei den meisten Säuglingen vor. Die Verdauungsorgane sind noch nicht abschließend entwickelt und die Kleinen neigen zu Blähungen und Magenschmerzen.

Hauptgründe der Schlafprobleme bei Babys

Einer der Hauptgründe für Ein- und Durchschlafschwierigkeiten bei Babys ist aber das Zahnen. Wenn die Zähne durchstoßen, haben die Säuglinge und Kleinkinder nicht nur Schmerzen am Kiefer, sondern das Zahnen verändert beispielsweise auch den Säuregehalt des Speichels. Durchfälle und Bauchweh und daraus resultierendes Wundsein rauben Kind und Mutter den Schlaf. Ein Baby, das Zahnschmerzen oder sonstige Schmerzen hat, weint anders als ein gesund brüllendes Kind. Das Schreien klingt weinerlich und die Eltern werden den Unterschied sofort hören.

Schlafprobleme bei Babys – Abhilfe

Abhilfe beim Zahnen verschaffen lokal angewandte Präparate und eine Vermeidung des Wundseins durch häufiges Wickeln und dickes Eincremen. Das abendliche Bad macht das zahnende und auch alle anderen Babys müde und hilft beim Durchschlafen. Beruhigende Tees mit Fenchel und Kamille helfen bei Bauchschmerzen. Ob man ein Baby herumtragen sollte in der Nacht, ist bei Eltern und Medizinern umstritten.

Grundsätzlich gilt, dass sanftes Wiegen, Zärtlichkeit sowie beruhigende Worte und Schlaflieder in jedem Fall einen positiven Effekt haben. Denn kranke wie gesunde Kinder können niemals Zuviel Liebe und Aufmerksamkeit bekommen. In den meisten Fällen regeln sich Schlafprobleme bei Babys nach ein paar Monaten und das Kind wie seine Eltern kommen nun zu ausreichender Nachtruhe.

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Category: Baby & Kleinkind, Familie & Gesundheit

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