Pigmentflecken: Behandlung und Vorbeugung

Pigmentflecken sind harmlos, werden jedoch von vielen Betroffenen als kosmetisches Problem empfunden. Neben hochmodernen, aber oft kostspieligen Verfahren zur Entfernung stehen auch einige sanfte Hausmittel zur Behandlung von Pigmentflecken zur Verfügung, mit denen sich die Symptome zumindest deutlich mildern lassen.

Konservative Behandlung von Pigmentflecken

Die effektivste Möglichkeit, dunkle Flecken auf der Haut dauerhaft zu entfernen, stellt die Laserbehandlung dar. Diese sollte nur von einem erfahrenen Dermatologen oder in einem seriösen Kosmetikinstitut durchgeführt werden, um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen und dauerhafte Schäden der Haut zu vermeiden. Bei einem solchen Eingriff kommen je nach Arzt oder Kosmetiker verschiedene Lasertechniken zum Einsatz, die eine punktgenaue Entfernung der Pigmentstörung ohne Narbenbildung ermöglichen.

Als wirksame Alternativen zum Laser bieten sich auch die sogenannte Mikrodermabrasion und die Vereisung der betroffenen Hautpartien mit Stickstoff an. Welche Methode sich am besten eignet, wird der behandelnde Arzt oder Kosmetiker abhängig vom Hauttyp des Patienten entscheiden. Um den Erfolg einer Therapie zu unterstützen, sollten Betroffene in hochwertige Pflegeprodukte investieren, die durch sanfte Inhaltsstoffe wie etwa Hefeextrakt zu einer langfristigen Besserung der Symptome beitragen können.

Wenn es sich bei den Flecken um eine große und flächige Hyperpigmentierung handelt, kann der Dermatologe auch andere wirksame Maßnahmen vorschlagen. Dazu zählen chemische Peelings, die aus Vitamin C, Fruchtsäuren und sanft bleichenden Wirkstoffen bestehen und eine Abschilferung der oberen Hautschichten bewirken. Die darunter liegende Haut wird durch die Inhaltsstoffe des Präparates sanft aufgehellt, wodurch das Erscheinungsbild wieder gleichmäßiger wirkt. Bei hartnäckigen und dunklen Flecken hat sich der Einsatz von Substanzen wie Azelain, Hydrochinon oder Tretinoin, die die Bildung von Melanin in der Haut hemmen, erfolgreich bewährt. Solche Präparate dürfen jedoch ausschließlich von einem Hautarzt angewendet werden, da sie unter Umständen zu Hautirritationen führen können.

Behandlung von Pigmentflecken mit Hausmitteln

Aus günstigen Hausmitteln lassen sich Masken herstellen, die bei regelmäßiger Anwendung eine natürliche Aufhellung der Haut bewirken. Besonders effektiv ist ein Brei aus Magnesiumsulfat, Labkrautpulver, Gurkensaft, Apfelessig und Zitronensäure, der wie ein natürliches Fruchtsäurepeeling wirkt. Auch das tägliche Betupfen der betroffenen Hautstelle mit einer frisch aufgeschnittenen Zitrone oder dem Fruchtfleisch einer Papaya sowie Einreibungen mit dem Saft der Petersilie und Packungen mit frischem Meerrettich zeigen in vielen Fällen deutliche Erfolge.

Wirksame Maßnahmen zur Vorbeugung

Menschen, die zur Bildung von dunklen Flecken auf der Haut neigen, sollten einen verantwortungsvollen Umgang mit UV-Strahlung pflegen. Dazu zählt, im Sommer direkte Sonneneinstrahlung konsequent zu vermeiden und eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor aufzutragen. Eine ausreichende Versorgung mit Zink, Selen und den Vitaminen der B-Gruppe sowie C und E beugt Pigmentstörungen vor, verbessert das Erscheinungsbild der Haut und fördert die Regeneration der Zellen. Ist ein bestimmtes Medikament oder ein Kosmetikprodukt der Auslöser der Hautveränderungen, sollte dieses nach Möglichkeit abgesetzt und durch ein anderes ersetzt werden. Da Hyperpigmentierung häufig als Nebenwirkung einer Einnahme von Hormonpräparaten auftritt, sollten betroffene Frauen ihren Gynäkologen zurate ziehen, der gegebenenfalls eine andere Lösung vorschlagen kann.

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