Was ist Bluthochdruck? Welche Risikofaktoren gibt es?

Der in den Blutgefäßen bestehende Druck wird als Blutdruck bezeichnet.
Nun fragt man sich des Öfteren: „Was ist Bluthochdruck und was ist gesunder Blutdruck?“

Die drei Faktoren Gefäßspannung, Flexibilität der Gefäßwände und das in jeder Minute durch das Herz gepumpte Blutvolumen (Herzminutenvolumen) bestimmen den Blutdruck. Bei Bluthochdruck muss das Herz kontinuierlich eine größere Leistung erbringen, als dies bei normalem Blutdruck erforderlich wäre.

Was ist Bluthochdruck in Werten ausgedrückt?

Die Messung des Blutdrucks erfolgt in Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) oder auch in Kilopascal (kPa). Ergibt eine Messung Werte von mindestens 140/90 mmHG (gegenüber Normalwerten von 120/80 mmHG), so wird von Bluthochdruck (Hypertonie) gesprochen. Der erste Wert wird als systolischer, der zweite als diastolischer Wert bezeichnet. Der systolische Druck ist derjenige Druck, der in dem Augenblick in den Arterien entsteht, in welchem das Blut aus dem Herz gepumpt wird. Der diastolische Wert wird erreicht, sobald das Herz nach einem Pumpvorgang wieder erschlafft.

Unbedenklich sind kurzfristige Erhöhungen des Blutdrucks, die z. B. bei körperlicher Anstrengung, psychisch bedingter Erregung oder nach Kaffeegenuss auftreten können. Liegt allerdings eine dauerhafte Blutdruckerhöhung vor, müssen die Ursachen ergründet werden, da Bluthochdruck schwerwiegende Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigt.

Welche Risikogruppen sind besonders von Bluthochdruck betroffen?

Bei bis zu 90 % der Hypertoniker liegt eine erbliche Veranlagung zu Bluthochdruck vor. Zudem steigt der Anteil der Menschen mit Bluthochdruck mit steigendem Lebensalter kontinuierlich an. Außerdem sind Männer häufiger von Bluthochdruck betroffen als Frauen. Allerdings erhöht sich der Hypertoniker-Anteil der Frauen aufgrund der Hormonumstellungen während der Wechseljahre.

Aber auch der Lebensstil (insbesondere die Ernährung) hat einen erheblichen Einfluss auf den Blutdruck: Übergewicht und zu hoher Kochsalzkonsum begünstigen Bluthochdruck ebenso wie übermäßiger Alkohol- und Nikotingenuss. Aber auch Bewegungsarmut und Stress erhöhen den Blutdruck.

Bei bis zu 20 % der Hypertoniker entsteht Bluthochdruck aufgrund einer anderen Erkrankung. Insbesondere können Nierenkrankheiten und Diabetes mellitus einen Bluthochdruck auslösen.
Auch die Einnahme von kortisonhaltigen Medikamenten, Antirheumatika oder Drogen kann Bluthochdruck bewirken.

Wie häufig ist Bluthochdruck?

Schätzungsweise 35 Millionen Menschen oder 44 % der Bevölkerung in Deutschland sind von Bluthochdruck betroffen. Nach einer Studie des Robert Koch-Instituts aus dem Jahr 2008 weist Deutschland in der Altersgruppe der 35- bis 64-Jährigen im Vergleich mit allen wichtigen europäischen Vergleichsländern sowie den USA und Kanada mit 55 % den höchsten Anteil an Hypertonikern auf. Dies gilt sowohl für den männlichen (60 %) wie für den weiblichen Hypertoniker-Anteil (50 %).

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