Hausmittel gegen Blasen

Allgemein betrachtet sind Blasen keine besonders außergewöhnliche Erscheinung. Sie können im Laufe des Lebens immer wieder Mal auftauchen. Abhängig vom persönlichen Lebensstil, entstehen sie sehr häufig zum Beispiel als Begleiterscheinung einer Erkältung oder bei Fieber. Am weitesten verbreitet sind die leicht erhöhten, mit Flüssigkeit gefüllten Blasen. Diese Blasen können am ganzen Körper auftreten, wobei sie vor allem an Händen und Füßen, aufgrund von Reibung entstehen.

Dabei unterscheidet man, zwischen Fieberbläschen, Blutblasen und den durch Reibung entstandenen Hautblasen. Letztere sind von den drei genannten wie bereits erwähnt, am häufigsten vorzufinden. Fieberbläschen werden durch Herpesviren hervorgerufen. Diese können sich im Bereich von Mund, Kinn, Wangen oder Nase bilden. Von Herpes im Mund- und Rachenraum sind meist nur Kinder betroffen.

Ursachen für die Entstehung von Blasen können sein: ständige Reizung der Haut an den Füßen oder an den Händen z. B. durch enges oder festes Schuhwerk, mechanische Reibung bei ungewohnten Tätigkeiten wie etwa beim Sport oder bei der Arbeit, Hitzeeinwirkung (Verbrennung, Verbrühung), Erfrierung oder Verätzung durch Chemikalien. Blutblasen hingegen entstehen meist infolge von Stauchungen oder Quetschungen. Aufgrund der Verletzung sammelt sich das Blut zwischen den Hautschichten.

Selbsthilfe-Maßnahmen und Hausmittel gegen Blasen

Stechen Sie Blasen, um eine Infektion zu vermeiden, besser nicht auf. Die unverletzte Haut verhindert das Eindringen von Keimen. Legen Sie über die Blase zur Druckentlastung ein leicht polsterndes Pflaster. Ideal sind spezielle heilungsfördernde Blasenpflaster.

Bei kleinen Verbrennungen oder Verbrühungen besteht die erste Sofortmaßnahme gegen eine Blasenbildung darin, über die verletzte Stelle kaltes Wasser laufen zu lassen oder sie darin einzutauchen.

Vorkehrungen zur Vermeidung von Blasen an den Füßen

Um jegliche Reibung zu vermeiden kann man die Füße vor dem ersten Tragen der Schuhe mit Vaseline einreiben.

Eine weitere Vorkehrung, um sich vor Blasen an den Füßen und den damit verbundenen Schmerzen zu schützen, besteht darin, dünne Seidensocken unter den Socken zu tragen.

Ebenso kann das Einreiben der Füße mit Babypuder einer Entstehung von Blasen an den Füßen entgegenwirken.

Hausmittel gegen Blasen

Das Anlegen einer kalten Kompresse auf die Blase sorgt für Linderung. Dazu tränkt man ein Handtuch mit einem Gemisch aus Salz und eiskaltem Wasser.

Eine 10-prozentige Gerbsäurelösung zweimal täglich auf die betroffenen Hautpartien wirkt adstringierend und verschafft ebenfalls Linderung.

Wenden Sie diese Anwendungen zwei bis drei Wochen lang an, und Ihre Haut wird straffer und gesünder.

Auch das Schwitzen kann Entzündungen fördern. Um die Füße vor dem Schwitzen zu bewahren, nehmen Sie ein fünfminütiges Fußbad in einem Gemisch aus Bittersalz und warmen Wasser. Danach trocknen Sie vorsichtig Ihre Füße ab.

Sie können auf die Blase zur Desinfektion ein paar Tropfen Listerine® geben, da dies ein wirksames Antiseptikum ist.

Reiner Aloe vera Saft oder Gel, Vitamin E-haltiges Öl oder Zinksalbe* auf die Blasen aufgetragen, können die Schmerzen lindern.

Knoblauchöl hilft ebenfalls bei der Desinfektion der infizierten Blasen.

Tupfen Sie die Blasen mindestens vier Mal pro Tag mit Hamamelis* ab. Dies hilft die Schmerzen zu lindern, und unterstützt auch den Trocknungsprozess der Blase aufgrund der darin enthaltenen adstringierenden Tannine.

Handelt es sich um größere Blasen, ist zur Abklärung sicherheitshalber ein Arzt hinzuzuziehen, dieser wird gegebenenfalls die Blase unter hygienischen Bedingungen vorsichtig aufstechen, damit die Blasenflüssigkeit austritt. Ebenso sollte beim Auftreten von Rötungen bzw. Entzündungen und pochendem Schmerz im Bereich der Blase unbedingt eine Kontrolle durch den Arzt erfolgen.

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