Rückenprobleme und Rückenschmerzen schon im Kindesalter vorbeugen

Rückenprobleme und Rückenschmerzen entstehen oft schon in der Kindheit und können schlimme Schäden nach sich ziehen. Rückenprobleme und -schmerzen entstehen meistens durch falsche Haltung und mangelnde oder falsche Bewegung. Was müssen Eltern zu diesem Thema wissen und worauf sollten sie achten?

Rückenschmerzen sind eines der häufigsten Rückenprobleme

Mittlerweile klagen auch immer mehr Kinder und Jugendliche über Rückenschmerzen. Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen mangelt es an Bewegung, da ab der Schulzeit die meisten Aktivitäten im Sitzen erledigt werden. Somit wird die Wirbelsäule nicht richtig belastet und die Rückenmuskulatur gar nicht oder falsch trainiert. Zum anderen gibt es in der Schule meistens nur einfache Holztische und –stühle, die nicht an die Größe des Körpers angepasst werden können. Es kommt leider sehr selten vor, dass Schulen Arbeitsplätze für ergonomisches Sitzen anbieten. Somit sitzen viele Kinder falsch und in der Folge können Rückenprobleme entstehen.

Zu wenig Bewegung trägt nicht nur zu Rückenschmerzen und Rückenproblemen bei, sondern auch zu Haltungsschäden, mangelnder körperlicher Fitness und im späteren Alter auch zu Herzkreislauf-Problemen. Deswegen ist es sehr wichtig für Kinder, sich zu bewegen und auch Sport zu treiben. Sport muss nicht in einem Verein, Mannschaft oder Team stattfinden. Es ist bereits ausreichend, wenn Kinder mit anderen Kindern Ball spielen wie zum Beispiel Fußball oder Basketball. Inlineskates oder Fahrrad fahren sind ebenfalls sehr gut geeignet, damit die Kleinen sich ausreichend bewegen und damit Rückenproblemen vorbeugen.

Rückenprobleme durch falsches Tragen eines Schulranzens

Wichtig bei einem Schulranzen ist, dass er richtig getragen wird, damit es nicht zu einer falschen Belastung kommt. Er darf auf gar keinen Fall nur einseitig getragen werden, da dies die Wirbelsäule überlastet. Des Weiteren ist wichtig, dass die Träger immer richtig eingestellt sind, weil die Büchertasche ansonsten nicht richtig sitzt und es zu einem Hohlkreuz kommen kann. Sie darf außerdem nie zu weit oben oder unten getragen werden. Eltern sollten daher darauf achten, dass ihre Kinder die Träger immer richtig festziehen. Für ein rückenschonendes Tragen ist es ratsam, dass der Schulranzen einen Brust- und Hüft-Gurt besitzt. Letzterer sollte immer gepolstert sein, damit die Träger nicht einschneiden. Für ein angenehmes Tragegefühl sorgt darüber hinaus ein Rückenpolster, das am besten ergonomisch geformt sein sollte. Solche Schulranzen sind von bekannten Markenherstellern im Fachhandel oder im Internet zum Beispiel auf schulranzen.net erhältlich.

Gewicht und richtiges Packen der Büchertaschen

Um den Kinderrücken zu schonen und Schädigungen zu vermeiden, sollte das Schulranzengewicht kontrolliert werden. Dies darf im besten Fall nur circa 10-12 Prozent des Körpergewichts des Kindes betragen, da der Ranzen ansonsten zu schwer sein kann. Ausschlaggebend für das richtige Gewicht, sind allerdings auch die Statur und die körperliche Fitness. Zierliche Kinder können in der Regel deutlich weniger tragen als Gleichaltrige, die kräftiger und/oder sportlich sind. Grundsätzlich empfehlen Experten, einen leichten Schulranzen zu kaufen, weil die Bücher, Hefte, Stifte, Pausenbrot und weitere Schulsachen ebenfalls ein gewisses Gewicht auf die Waage bringen, das nicht zu unterschätzen ist. Aus diesem Grund ist auch das richtige Packen entscheidend.

Tipps:

  • Es sollten nur Dinge eingepackt werden, die das Kind für den Schultag wirklich braucht.
  • Schwere Gegenstände sollten möglichst weit hinten im Schulranzen liegen, damit sie sich dicht am Körper befinden. So wird verhindert, dass der Schwerpunkt zu weit vom Rücken entfernt liegt und dadurch das Kind beim Tragen in eine ungesunde Schieflage gerät.

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