Meditationstechniken zur Entspannung

Meditation hat eine lange geschichtliche Tradition. Sie wird bereits seit vielen Jahrhunderten praktiziert. Einige Meditationstechniken wurden im Laufe der Zeit immer weiterentwickelt und perfektioniert und neue Methoden bzw. Meditationsübungen sind entstanden. Gerade in unserem heutigen hektischen Zeitalter der Reizüberflutung weiß man die positiven Auswirkungen, die Meditation auf die psychische und körperliche Gesundheit hat, immer mehr zu schätzen.

Grundsätzliches zum Thema Meditation

Das Ziel der Meditation besteht darin, Körper, Seele und Geist in Einklang zu bringen. Dabei geht es vor allem darum, die Gedanken zu beruhigen und loszulassen, um den gewünschten Zustand des Wohlbefindens und der Gelassenheit zu erreichen. Auch für medizinische und psychotherapeutische Zwecke werden verschiedene Meditationstechniken eingesetzt. Diese sollen beispielsweise das Schmerzempfinden herabsetzen und das allgemeine Befinden verbessern. Aber auch für Zielsetzungen religiöser und spiritueller Art dient die Meditation als bedeutendes Instrument, um den Geist zu erweitern.

Zu den verschiedenen Meditationsformen

Da es verschiedene Meditationsformen gibt, kann Meditation auf unterschiedliche Weise praktiziert werden, dennoch gibt es zwischen allen Formen gewisse Gemeinsamkeiten. Zum Beispiel werden alle Meditationsformen über einen bestimmten Zeitraum hinweg angewandt. Denn nur durch längerfristiges Meditieren wird man die gewünschte Wirkung erzielen.

Dazu werden bei einigen dieser Meditationsformen bestimmte Körperhaltungen eingenommen. Diese sollen zum einen dazu dienen die Beweglichkeit des Körpers zu erhöhen, indem die Muskeln gedehnt werden. Zum anderen sollen sie aber auch zu einer besseren Kontrolle des Geistes verhelfen, da der Meditierende hierbei lernen muss, die bei der Dehnung entstehenden unangenehmen Gefühle auszublenden.

Darüber hinaus wird die Aufmerksamkeit bei allen dieser Formen entweder auf ein bestimmtes Objekt, einem körperlichen Vorgang oder einem anderen visuellen, akustischen oder olfaktorischen Reiz gerichtet. Sehr oft ist es der eigene Atem, der bewusst wahrgenommen werden soll. In manchen Fällen dürfen aber insbesondere Anfänger der Meditation auch außenstehende Objekte zum Zwecke der Fokussierung verwenden.

Die verschiedenen Meditationstechniken

Grob unterschieden werden die entfaltende und die konzentrierende Meditation sowie die Yoga-, die Transzendentale- und die Zen-Meditation. Die entfaltende Meditation soll es ermöglichen, nicht mehr auf eigentlich unerwünschte Art und Weise auf wahrgenommene Einflüsse von außen zu reagieren. Im Gegensatz dazu soll die konzentrierende Meditation in die Lage versetzen, diese Einflüsse gar nicht mehr wahrzunehmen.

In der Yoga-Meditation geht es darum, mittels Atmung und zahlreicher Yoga-Haltungen einen besonderen geistigen Zustand zu erreichen, der zu größtmöglicher Klarheit führen soll.

Die Transzendentale Meditation (TM) hat ihren Ursprung in spirituellen Zielsetzungen. Sie wird heute aber auch – zum Beispiel im Sport – für profanere Zwecke genutzt. In der Zen-Meditation dagegen geht es weniger um Dynamik, sondern um die gewünschte Konzentration auf den Atem.

Das Erlernen von Meditation

Meditationstechniken können durchaus auch mithilfe von Büchern erlernt werden. Viel empfehlenswerter ist es allerdings, einen entsprechenden Kurs zu absolvieren, in dem Meditation unter fachkundiger Anleitung und Aufsicht gelehrt wird. Dies gilt insbesondere für Meditationstechniken mit Körperübungen. Diese bergen nämlich ein gewisses Verletzungsrisiko, wenn sie nicht sachgemäß durchgeführt werden. Ein erfahrener Lehrer kann hier regulierend eingreifen und auf die korrekte Ausführung der Meditationstechniken achten.

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